TT-Bayernliga Nord: Vorberichte DJK Sparta Noris Nürnberg – HILPOLTSTEIN II, TV HILPOLTSTEIN II – TV Erlangen
(mu) – Mit einem Doppelspieltag geht heute ab 14 Uhr der Kampf gegen den Abstieg weiter für die zweite Tischtennismannschaft des TV Hilpoltstein: in der Herren-Bayernliga gastiert sie im Teil eins des mittelfränkischen Doppelderbys zunächst ab 14 Uhr bei den befreundeten Spartanern aus Nürnberg, bevor sie ab 19 Uhr das Topteam aus Erlangen in Hilpoltstein empfängt.
Da sich gerade die routinierteren TV-Akteure im Team kaum noch an den letzten Doppelspieltag ihrer Karriere erinnern können, geht es heute wohl richtig an die Substanz. Doch nicht nur die Tatsache, dass mehr als ein Spiel ansteht und dass man bereits am Samstagnachmittag antritt, ist diesmal ungewöhnlich, sondern auch das Spiellokal für Teil zwei der Hilpoltsteiner Derbywochen: denn gegen Erlangen tritt man – da die erste Mannschaft zeitgleich gegen Tegernheim in der Stadthalle spielt – nach vielen Jahren einmal wieder in der Gymnasiumsturnhalle an.
Im nachmittäglichen Duell in Nürnberg wird es heute ein herzliches Wiedersehen mit dem letztjährigen Hilpoltsteiner Tomás Hlavacek geben, der nach einer Spielzeit wieder zu seinem langjährigen Verein nach Nürnberg zurückgekehrt ist. Er bildet dort das Spitzenpaarkreuz mit seinem tschechischen Landsmann Vaculik und wusste im Hinspiel mit zwei Erfolgen über Péter Petrovics und Manuel Hoffmann zu überzeugen. Auch die Nürnberger Mitte ist durchaus prominent besetzt, zählen Möslein und Baumgärtel doch seit vielen Jahren zu den besseren Cracks in ihrem Paarkreuz. Hinten schließlich treten „Jung und Alt“ nebeneinander an: neben dem erst 15jährigen Tim Gottal, der in seiner Premierensaison auf Anhieb einer der besten Akteure hinten ist, schlägt Nürnbergs Tischtennis-Urgestein Fietz auf, seit mehreren Jahrzehnten der Macher im Nürnberger Traditionsverein. Im Hinspiel behielt Sparta mit 9:5 die Oberhand, bei einem Hilpoltsteiner Sieg könnte man zu den mit zwei Punkten mehr ausgestatteten Gastgebern aufschließen, sich diese mit einem Sieg wiederum der größten Abstiegssorgen entledigen.
Quasi eine Rückkehr zu den Wurzeln steht im Anschluss im Hilpoltsteiner Gymnasium an: denn in der Schulturnhalle hatte man einst den Grundstein für die heutigen Erfolge gelegt, als man von der zweiten Bezirksliga bis in die Bayernliga aufstieg. Erst mit dem Bundesliga-Aufstieg der ersten Mannschaft wurde die Heimspielstätte in die Stadthalle verlegt. Ob man heute Abend allerdings ähnlich erfolgreich abschneiden kann wie in der Vergangenheit, lässt sich kaum erwarten, schließlich gastiert mit Erlangen der nochmals verstärkte aktuelle Tabellenzweite in der Burgstadt.
Dieser bietet seit der Rückrunde mit Kamkar-Parsi gar einen aktuellen kanadischen Nationalspieler auf, ihm folgen mit Görsch, Reiß und Kostenko drei langjährige Regionalligaspieler. Das Team wird komplettiert von den beiden „Ur-Erlangern“ Lommer und Schaub, früher lange Jahre in der Oberliga an der Platte. Da Erlangen traditionell über sehr spielstarke Doppel verfügt, wird es heute Abend wohl sehr schwer zu punkten.

